Bergsträßer MUSEUM Seeheim-Jugenheim
Bergsträßer MUSEUM Seeheim-Jugenheim

Die 800-jährige Geschichte der Burg Tannenberg

Kuno I. von Münzenberg war bis zu seinem Tode im Jahr 1207 ein treuer Diener des Kaisers Barbarossa, hatte sich daher als Verwalter im Amt Seeheim einen angemessenen Amtssitz geschaffen und wahrscheinlich die Burg Tannenberg geplant, die in den folgenden Jahren von seinem Sohn Ulrich I. nach dem Vorbild der Burg Münzenberg mit den Steuern aus den umliegenden Dörfern erbaut wurde. Als im 14. Jahrhundert die Landflucht in die sichereren Städte einsetzte, gingen bedauerlicherweise die Einnahmen zurück. Also begannen die Burgherren zunehmend, Kaufleute zu überfallen, die auf der alten Handelsstraße „Strada Montata“ (Bergstraße) zur Frankfurter Messe unterwegs waren. Das stieß natürlich auf Widerstand, und so kam es, dass die Burg im Jahre 1399 nach einer dreiwöchigen Belagerung erstürmt und geschleift wurde.

In den folgenden Jahrhunderten bedienten sich bis in unsere Zeit die Bürger der umliegenden Dörfer mit Baumaterial von der zerstörten Burg für ihre Häuser, so dass die Reste der Burg buchstäblich verschwanden. Der kulturell sehr interessierte Großherzog Ludwig III. ließ in der Mitte des 19. Jahrhunderts vor dem endgültigen „Aus“ der Burg umfangreiche Grabungen mit einer großen Anzahl wertvoller Funde durchführen, darunter die erste Handfeuerwaffe nördlich der Alpen – ein Duplikat ist im Museum Seeheim-Jugenheim zu besichtigen. 

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Seeheim-Jugenheim

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64342 Seeheim-

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